Prozessbeispiel - Notaufnahme-Prozess

Die Zahl der Patienten in deutschen Notaufnahmen steigt beständig, während gleichzeitig die Fallschwere stark variiert. Es ist daher notwendig, die Prozessqualität und -geschwindigkeit laufend zu überwachen und zu optimieren um sicherzustellen, dass mit den gegebenen Ressourcen jeder Patient angemessen behandelt werden kann.
Aufgabenstellung:

Unser Kunde wollte eine umfassende Darstellung des „Notaufnahme-Prozesses“ um kontinuierlich ein aktuelles Bild der IST-Arbeitsabläufe in seinem Funktionsbereich zu bekommen und so zeitnah auf Fehlentwicklungen reagieren zu können.

Die Auswertungen sollten dabei insbesondere Warte- und Behandlungszeiten und Prozessabweichungen analysieren.
Datenquelle:

Hauptdatenquelle sind die klinischen Dokumenta-tionsbögen aus dem Krankenhausinformationssystem Cerner medico.
   

Realisierung:

Im Rahmen der Projektwoche wurden, zusammen mit dem Kunden, alle relevanten Zeitstempel von der Aufnahme des Patienten, über seine Triage, Arztkontakte, diagnostische Anforderungen, usw. bis zur Entlassung identifiziert und in den Celonis Pathfinder geladen und dort als Prozess dargestellt. Darauf basierend wurden Analysen zu den Themen Warte- und Behandlungszeiten, Prozessabweichungen, Qualität der Triage, Patientenverhalten, usw. aufgebaut und ausgewertet.

Ergebnis:

Die Auswertungen zeigten ein deutliches Verbesserungspotenzial bei den Wartezeiten (insbesondere zwischen Aufnahme und Triage sowie zwischen Triage und Arztkontakt), bei der Qualität der Triage sowie dem allgemeinen Prozessablauf (Redundanzen, falscher Prozessablauf, usw.).

Maßnahmen:

Als Konsequenz aus den Ergebnissen hat der Kunde die Verantwortung für die Triage neu geregelt, einzelne Mitarbeiter nachgeschult sowie den Dienstplan angepasst. Außerdem wurden Standard Operating Procedures (SOPs) für die häufigsten Beschwerden eingeführt. Unabhängig davon hat sich gezeigt, dass ein regelmäßiges Besprechen der aktuellen IST-Prozessabläufe im Team unmittelbar zu signifikanten Verbesserungen führt. Dies führte zu schnelleren Abläufen und damit reduzierten Wartezeiten und gestiegener Patientenzufriedenheit.

Weitere Analysen:

Struktur Patientenaufkommen, Storno-Analyse, Managementdashboard u.v.m.

 

 

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Zur Datenschutzerklärung Ok Ablehnen