Änderung der Datenformate für den SEPA-Zahlungsverkehr

Am 21. November 2016 ist SEPA 3.0 in Kraft getreten. Mit der neuen Version 3.0 zur Spezifikation der Datenformate für den SEPA-Zahlungsverkehr will die deutsche
Kreditwirtschaft vor allem die Lastschriftverfahren vereinfachen.

Seit dem 1. August 2014 verarbeiten die Banken im SEPA-Raum (Single Euro Payments Area) ausschließlich SEPA-Dateien im Zahlungsverkehr. Die SEPA-Verfahren haben sich zwar bewährt, jedoch hatte sich in der Praxis vor allem bei den Lastschriftverfahren Optimierungsbedarf hinsichtlich der Datenschnittstellen gezeigt. Mit dem Inkrafttreten von SEPA 3.0 am 21. November 2016 gibt es neben der Firmenlastschrift (B2B) nur noch ein SEPA-Lastschriftverfahren (CORE).

Die Laufzeit älterer Formate neigt sich dem Ende. Im Interesse eines reibungslosen Übergangs hat die deutsche Kreditwirtschaft den Banken und Sparkassen empfohlen, zumindest ein Jahr lang sowohl die vorherigen als auch die neuen SEPA-Formate zu akzeptieren. Die Formate 2.5 bis 2.9 werden demnach von den Instituten noch mindestens bis November 2017 angenommen und verarbeitet.

AMONDIS V8 ist weiterhin SEPA-fit
Wir weisen daraufhin, dass AMONDIS ab der Version V8.0 diese Formate unterstützt. Sollten Sie AMONDIS V8 im Einsatz haben ist die Schnittstellenumstellung mit wenig Aufwand über unsere Hotline umzusetzen.

Für weitere Informationen steht Ihnen unser Vertrieb gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 08085 939-104 zur Verfügung.